Feuerwerk

Kleinfeuerwerke müssen genehmigt werden

Feuerwerkskörper knallen nicht nur an Silvester. Auch in den Sommermonaten wie auch bei zahlreichen Vereinsfesten, Weinfesten, Jubiläen und privaten Feiern werden Feuerwerke gerne abgebrannt. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd in Neustadt an der Weinstraße weist darauf hin, dass hierfür von Privatpersonen eine Genehmigung zu beantragen ist.

Der Verkauf von Feuerwerkskörpern der Klasse 2 erfolgt üblicherweise nur an drei Verkaufstagen vor Silvester und ein solches Feuerwerk darf auch nur am 31. Dezember und am 1. Januar abgebrannt werden. Außerhalb dieser Zeiten können Privatpersonen keine Feuerwerkskörper der Klasse 2 erwerben.

Aus begründetem Anlass wie beispielsweise einer privaten Jubiläumsfeier oder einem Geburtstag kann das Abbrennen eines Kleinfeuerwerks genehmigt werden.

"Feuerwerke sind gefährlich, weil Feuerwerkskörper mehr oder weniger große Mengen an Sprengstoff enthalten. Es ist in den letzten Wochen immer wieder beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern zu Unfällen gekommen. Deshalb rate ich zur eigenen Sicherheit, die auf den Feuerwerkskörpern aufgebrachten Gebrauchsanweisungen und Sicherheitshinweise unbedingt zu beachten", so Prof. Dr. Hans-Jürgen Seimetz, Präsident der SGD Süd.

Die Genehmigung eines Feuerwerks kann bei der Regionalstelle Gewerbeaufsicht der SGD Süd, Friedrich-Ebert-Straße 14, 67433 Neustadt an der Weinstraße beantragt werden. Die Prüfung des Antrags erfolgt in enger Abstimmung mit der jeweils zuständigen Kommune hinsichtlich des Brand-, Emissions- und Naturschutzes.

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