|
mit einem herzliches „Dankeschön“ ... … beginne ich meine heutigen Ausführungen. Es gilt allen, die am vergangenen Sonntag und zu Beginn dieser Woche dafür gesorgt haben, dass die durch das Orkantief „Xynthia“ verursachten Sachschäden nicht zu Personenschäden geführt haben. In unermüdlichem Einsatz, oft an der Grenze des zumutbaren Risikos, haben die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr zusammen mit der Polizei, der Straßenmeisterei und der Autobahnmeisterei dafür gesorgt, dass die Mitarbeiter der Pfalzwerke ihre vielen Einsatzstellen erreichen konnten, um die Stromversorgung wieder herzustellen. Dass dies innerhalb von 5 bis 6 Stunden (je nach Ort) gelang, zeigt, wie professionell hier vorgegangen wurde. Auch hierfür ein großes Lob und den Dank aller Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Hettenleidelheim. Natürlich waren bei der Vielzahl der Bäume, die vom Orkan entwurzelt und umgeworfen wurden oder unter der Wucht des Sturms abbrachen, Straßensperrungen nicht zu vermeiden. Zeitweilig ging zwischen Altleiningen, Carlsberg, Hertlingshausen und Wattenheim nichts mehr und da auch die L 518 zwischen Höningen und Leistadt sowie die L 520 zwischen Altleiningen und Neuleiningen gesperrt werden musste, saßen etliche Fahrzeuge hier fest. Schließlich gelang es, die K 32 bis zur Leininger Straße in Wattenheim befahrbar zu machen und nachdem dort ein großer Blumenkübel aus der Absperrung entfernt wurde, konnte man auf diesem Weg wieder Altleiningen und Carlsberg erreichen bzw. verlassen. Dass Bäume nicht nur Straßen blockierten und die Stromversorgung unterbrachen, sondern auch auf Häuser stürzten, musste ich leider selbst erfahren. Gegen 14 Uhr „donnerte“ eine mächtige Douglasie vom Nachbargrundstück auf das Dach meines Hauses und in die darauf befindliche Stromleitung, die allerdings zu diesem Zeitpunkt schon ohne Strom war. Es gibt sicher noch mehr Geschädigte in der Verbandsgemeinde Hettenleidelheim, denn auch das Abdecken von Dächern, Bersten von Scheiben oder die Beschädigung von Vordächern, Markisen und Rolläden gehört zum „Repertoire“ eines solchen Orkans. Das Freibad in Hettenleidelheim wurde durch einen umstürzenden riesigen Baum im Bereich des alten Kiosks in Mitleidenschaft gezogen und an den großen Pappeln auf der Südseite brachen reihenweise die Äste. Eine intensive Überprüfung und die Beseitigung von angebrochenen Teilen und Totholz erfolgt wie in jedem Jahr vor der Eröffnung der Badesaison. Noch nicht absehbar, sind die Schäden, die im Wald angerichtet wurden. Es ist jedoch zu befürchten, dass sie erheblich sind. Einen harten Sparkurs fahren, oder in die Zukunft investieren … … das ist die Grundsatzentscheidung, die derzeit viele Kommunen zu treffen haben. Wobei es dazwischen auch immer so etwas wie einen „goldenen Mittelweg“ geben soll. Ein schlauer Zeitgenosse hat dazu einmal gesagt „Wer den Mittelweg sucht, bleibt zur Strafe immer darauf“. Dies ist sicher auch eine Frage des Standpunktes und der Ziele, die man erreichen möchte. Seit meinem Amtsantritt im August 2008 … … hat der Verbandsgemeinderat in den Bereichen Bildung und Sport, Öffentliche Sicherheit (Brandschutz) sowie Umweltschutz/Hochwasserschutz eine ganze Reihe von Maßnahmen behandelt und einvernehmlich etliche wichtige und zukunftsweisende Entscheidungen getroffen. Ich erinnere an die Beschaffung von Fahrzeugen für die Feuerwehr und die Baumaßnahmen im Rahmen des Konjunkturpaketes II sowie den Hochwasserschutz für Hettenleidelheim. Jetzt steht eine Grundsatzentscheidung zum Feuerwehrgerätehaus in Hettenleidelheim (Sanierung oder Neubau) an und aus Sicht der Verwaltung gibt es in absehbarer Zeit auch Sanierungsbedarf an den Schulturnhallen in Carlsberg und Hettenleidelheim. Die vorgeschriebene Einführung des Digitalfunks bei der Feuerwehr (voraussichtlich 2013) kostet ebenfalls Geld und beim Freibad in Hettenleidelheim wird der Zeitpunkt kommen, zu dem erhebliche Investitionen notwendig werden, um einen ordnungsgemäßen Betrieb sicherzustellen. Vor diesem Hintergrund … … wurde von der Verwaltung zum Jahresbeginn ein Investitionsprogramm mit der dazu gehörenden Finanzplanung bis 2015 erstellt, welches den Fraktionen am 19. Februar im Rahmen der gemeinsamen Vorbesprechung des Haushaltsplanes für 2010 übergeben wurde. In seiner Sitzung am 10. März hat der Verbandsgemeinderat nun darüber zu entscheiden, ob dieses Programm trotz der damit verbundenen finanziellen Belastungen so umgesetzt werden soll oder ob einzelne Maßnahmen – ggf. auch unter Verzicht auf bereits bewilligte Zuschüsse – zu streichen oder zurückzustellen sind. Da diese Entscheidung natürlich Auswirkungen auf den Haushaltsplan hat, wird dieser erst in einer weiteren Sitzung am 25. März verabschiedet. Über das Ergebnis werde ich selbstverständlich im Amtsblatt berichten. An diesen beiden wichtigen Sitzungen können Sie natürlich gerne als Zuhörer teilnehmen. Ich lade Sie ausdrücklich dazu ein und verbleibe für heute mit freundlichen Grüßen als Ihr Bürgermeister Karl Meister |
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||